Referenzen

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Schon vor Jahren habe ich Klaus Wolf kennen und schätzen gelernt, als ich mit meinem Wallach Warengo Unterricht bei ihm genommen habe. Daher war die Wahl des Stalles schnell getroffen, als ich mit meiner 4jährigen, frisch angerittenen Stute nach einer Unterkunft suchte. Die reelle Art der Ausbildung von Klaus Wolf war das, was ich für mein junges, unerfahrenes Pferd haben wollte.

Mittlerweile trainieren Corazon und ich seit einem Jahr 3x wöchentlich bei Klaus und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Mit seiner geduldigen, ruhigen und konsequenten Unterstützung haben wir sämtliche Hürden unseres jungen Zusammenseins nehmen können. Egal ob Wachstumsschübe, Zahnwechsel oder Rosse die junge Dame aus der Fassung brachten, Klaus behielt die Ruhe und verfolgte konsequent die weiteren Ausbildungsschritte. 

Besonders schätze ich das Engagement, das Klaus stets für alle seine Reitschüler gleichermassen aufbringt, egal ob Freizeitreiter mit ausrangiertem Schulpferd oder Turnierreiter mit hoffnungsvoller Remonte. Er setzt sich mit aller Energie dafür ein, die Skala der Ausbildung konsequent umzusetzen und seinen Schülern ein gesundes Gymnastizieren der Pferde nahe zu bringen. Dabei fasziniert mich immer wieder, dass er jede Fehlhaltung, jede Verspannung und jeden kleinen Patzer sofort erkennt und nicht müde wird, darauf hinzuweisen und mögliche Folgen zu erklären. 

Untypisch für einen Reitlehrer seiner Klasse ist die Bereitschaft, sich bei jungen Pferden auch selbst in den Sattel zu schwingen, die „jungen Wilden“ vorzureiten und auf weitere Lektionen vorzubereiten, wenn den Besitzer mal der Mut oder die Geduld verlässt. Denn auch das empfinde ich als einen seiner grossen Vorzüge, dass die Pferde unter ihm nicht nur gut gehen, sondern sich darüber hinaus auch anschliessend gut nachreiten lassen. 

Last but not least: es gibt was zu lachen bei Reitstunden mit Klaus Wolf und auch das ist mir wichtig. Kein verbissenes nach Perfektion suchen, sondern entspanntes, aber ambitioniertes nach besserem Reiten streben, ohne den Humor zu verlieren und über seine eigenen blöden Fehler herzhaft lachen zu können. 

Danke für viele lehrreiche, spannende und witzige Stunden sagen Warengo, Corazon und Andrea, April 2011

Schon als junges Mädchen bin ich bei Herrn Wolf geritten - seine konsequente Umsetzung der klassischen Reiterei ließ mich später dann sogar längere Anfahrtswege in Kauf nehmen, da ich seinen qualifizierten Unterricht sehr schätze. Sein Unterricht und die professionelle Ausbildung heben sich von der Masse vor allem dadurch positiv ab, daß er kompromißlos an der Basis arbeitet und sein Know-How verständlich und sofort umsetzbar engagiert zu vermitteln weiß. Katrin & Pino, München

Dank Deiner konsequenten Arbeit an den Grundlagen der reiterlichen wie auch der Pferdeausbildung sind „Ricardo“ und ich in den letzten Jahren in der Dressur wie auch im Springen ein enormes Stück weitergekommen. Dabei ist es Dir gelungen meinen Blick und mein Gespür auf das “Wesentliche“ zu lenken. „Ricardo“ ist heute in der Lage, so Dressur zu gehen, dass es uns beiden sogar Spaß macht und ich kann mit ihm den Parcours beenden, ohne das eine einzige Stange fällt – beides ist ja bekanntlich bei Vielseitigkeitspferden nicht immer der Fall … (Der Vielseitigkeitsreiter weiß wovon ich spreche). Also nochmals, vielen Dank für diese “vielseitige“ Ausbildung. Achim & Ricardo

Es freut mich sehr, an dieser Stelle einmal sagen zu können, was mich seit acht Jahren dazu bewegt, regelmäßig in den Dressurunterricht von Herrn Wolf zu gehen und mein Pferd von ihm ausbilden und bereiten zu lassen. Ich gehöre nicht zu den Turnierreitern, besitze keinen so genannten Kracher, sondern ein normales, nicht untalentiertes Warmblut und würde mich eher in die Gilde engagierter und ehrgeiziger Freizeit-Dressurreiter einreihen.  Ich verbringe fast jeden Morgen mehre Stunden im Stall und konnte Herrn Wolf acht Jahre lang bei der Arbeit sowohl mit anderen Schülern als auch mit seinen Berittpferden beobachten. Das Engagement, mit dem er sich für seine Schüler und deren Pferde einsetzt, ist außergewöhnlich. Der Unterricht ist stets motivierend, nie fällt ein böses Wort. Jedes Pferd und jeder Schüler wird seinem Können entsprechend gefordert und gefördert, egal ob Freizeit- oder Turnierpferd. Seiner Fähigkeit, Schülern auch die schwierigsten Lektionen und Grundlagen der klassischen Reiterei verständlich zu machen und zu vermitteln, habe ich es zu verdanken, dass es mein „Freizeitpferd“  (und ich) sogar schon bis zur Galopptraversale geschafft hat. Schön anzusehen, wie er aus jedem Pferd das maximale Bewegungspotential herausholt. Nicht jeder Bereiter, der selbst erfolgreich bis Grand-Prix geritten ist, gibt sich mit all den „normalen“ Pferden oder auch Korrekturpferden genauso so viel Mühe wie mit einem S-Pferd. Vermutlich werde ich auch die nächsten acht Jahre auch bei ihm reiten - wenn nicht lebenslang. Grace Pampus, München

Ein „Liebesbrief“ an Klaus Wolf Du nennst mich Betty – obwohl ich ja eigentlich „Schönes Mädchen“ heiße. Jetzt, wo ich schon 6 Jahre alt bin und dich seit 2 Jahren kenne, möchte ich dir schreiben. Eigentlich habe ich es ja dir zu verdanken, dass ich heute in dieser Familie bin. Du hattest Vertrauen, dass ich mich zu einer feinen Dressurdame entwickeln könnte – ich war extrem stolz darüber, obwohl ich ja noch sehr jung war!!! Petra hat dir glücklicherweise vertraut; ich glaube, sie war auch ein bisschen verliebt in mich und war froh, dass du einverstanden warst. Jedenfalls hast du das prima gemacht, ich mag meine neue Familie sehr und freue mich, dass ich dich jetzt täglich sehe. Wenn du mich nicht reitest, so bist du doch fast immer dabei und ich höre deine Stimme. Jetzt hast du auch noch dafür gesorgt, dass wir alle umgezogen sind – das hast du wirklich optimal eingefädelt! Mein neues Appartement ist supergroß, immer sauber, das Wasser im Winter nicht so kalt und die Terrasse (ihr nennt das Paddock), die finde ich einfach perfekt! Es ist so toll in der frischen Luft zu stehen, in die Ferne zu blicken und ich kann jetzt mit dem Daim so richtig flirten, zanken, plauschen und wir können uns gegenseitig das Fell kraulen. Früher war mir manchmal etwas langweilig, da hilft mir jetzt euer Karussell; ich vertrete mir gern ein bisschen die Beine zwischen dem Training und meinen ausgedehnten Ruhepausen. Daim erzählt mir hin und wieder, wie schön das Leben als Turnierpferd ist. Ich blicke ja zu ihm auf, weil er schon so viel älter ist als ich und schon soooo viele Lektionen kann. Ich finde auch, er sieht echt schick aus, mit seinen Muskeln und alles so schön geformt. Irgendwie total athletisch, ein toller Kerl. Dabei benimmt er sich eher wie ein großer Bruder zu mir, ich verstehe das manchmal gar nicht. Am Anfang war ich jedenfalls ein bisschen neidisch, wenn er mit Petra in dem großen Wagen mit den vielen kleinen Zöpfen auf Turniere gefahren ist. Ich habe dann sehnsüchtig gewartet bis er wiederkam und mir endlich erzählt hat, wie es war. Ich habe ja nicht so viel Vergleich, aber ich glaube, er hat seine Sache immer sehr gut gemacht. Jedenfalls bringt er sehr oft bunte Schleifen mit nach Hause und Petra ist entspannt und zufrieden, wenn sie dann in den Stall zu mir kommt. Ich übe jetzt auch sehr fleißig und bemühe mich, alles richtig zu machen, was du verlangst. Manchmal fällt es mir noch schwer, aber du hast Gott sei Dank so viel Verständnis und Geduld, bist sanft mit mir und erklärst mir auch wieder und wieder, wie ich meine Beine richtig bewegen und meinen Körper biegen soll und was du gerne möchtest, dass ich tue. Nach 2 Jahren Training mit dir fühle ich mich jetzt schon ganz großartig, sehr sportlich und extrem elastisch! Jetzt kann ich auf beiden Händen fast gleichgut laufen und muss mich nicht mehr so schief machen. Spannend war es ja schon, dann später Außengalopp zu lernen und die ganzen Seitengänge und als ich kapiert hatte, was du mit der Handarbeit von mir willst – das ist ja toll, so auf der Stelle zu treten! Ich bin sehr neugierig, was als nächstes kommt. Daim sagte, ich würde jetzt sicher bald die fliegenden Wechsel lernen (ich habe ihm noch nicht verraten, dass wir das schon gemacht haben). Er sagte aber auch, die Lektionen, das käme dann ganz von selbst, wenn ich nur lerne immer ganz locker und schön über den Rücken und immer aktiv und gerade zu gehen. Dann könnte ich mich bald versammeln und aufrichten und dann geht alles andere fast von allein. Manchmal glaube ich schon ein bisschen zu verstehen, wie er das meint. Daim hat mir übrigens auch erzählt, dass Petra vor 5 Jahren, als sie angefangen hat, bei dir zu Reiten, gar nicht so gut war, wie heute. Sie ist zwar mit dem Daim Springen und Vielseitigkeit geritten, was er ja auch ganz spannend fand, aber eben immer nur kleine Turniere. Ich finde auch, sie reitet jetzt besser. Sie hält ihre Hand ruhiger und zupft nicht mehr so viel in meinem Maul und sitzt auch geschmeidiger. Oft hilft sie mir sogar, alles gut auszuführen. Ich glaube, es liegt an dir, dass sie sich sehr anstrengt. Du sagst ihr ja auch immer gleich, wenn es nicht gut für mich ist, was sie tut – ja ich weiß schon, manchmal sagst du ihr auch, dass ich ein bisschen zickig bin, und sie mich so oder so „austricksen“ könnte – das macht sie dann leider auch schon recht gut, ich komme gar nicht mehr so oft durch mit meiner Masche. Jedenfalls ist Daim damals wohl nur A-Dressuren gegangen. Ich finde, das war doch ein bisschen unter seiner Qualität! Es hat ihm gut getan, dass du mit ihm viel Gymnastik gemacht und der Petra erklärt hast, wie das alles besser geht. Auch wenn es halt ein bisschen Zeit braucht; ich glaube, Reiten lernen ist wirklich recht schwer für euch, wenn man nicht so viel Talent hat, wie du. Daim war dann jedenfalls extrem stolz, als er schon nach 2 Jahren in M-Dressuren starten, und mit dir sogar in einer M/B ganz weit vorn in der Siegerehrung stehen durfte. Er kommt überhaupt immer mit stolz geschwellter Brust vom Turnier nach Hause und schwärmt von dem aufregenden Rummel. Apropos: Auf der Stutleistungsprüfung, wohin ich mit Petra dieses Jahr gefahren bin, hat auch die Fremdreiterin unsere Arbeit sehr gelobt: Sie hat mir die beste! Rittigkeitsnote des Tages gegeben und am Ende habe ich sogar zusammen mit meiner Freundin Rabbi gewonnen! Ich gebe zu, ich habe es der fremden Reiterin recht bequem gemacht und mich auch gar nicht zickig aufgeführt. Ich wollte doch, dass du stolz auf mich bist. Oh, da konnte ich dem Daim abends eine tolle Geschichte erzählen. Überhaupt hatte ich dieses Jahr schon viel zu berichten, bin ja ein paar Baby-L-Dressuren für so junge Dinger gegangen und habe fast immer blaue Schleifen mitgebracht. Du hast ja Petra und mir vorher immer gut erklärt, was wir zu tun haben. Jetzt bin ich schon ganz aufgeregt und auf’s neue Jahr gespannt! Der Brief ist sehr lang, ich komme jetzt zum Ende. Ich hoffe, du bleibst noch sehr, sehr lange bei uns, damit Petra und Daim und ich und all die anderen Pferde und Menschen noch viel von dir lernen können! Ich finde es übrigens eine klasse Idee, dass Petra fleißig arbeitet und dir dann das Geld gibt, damit du mit uns trainierst!  

Erkläre mir nur noch eines: Warum eigentlich immer Blau? In diesem Sinne, frohe Weihnachten und alles Liebe für 2006!  Betty, Daim und Petra